KI.SH-Jahresrückblick 2025
2025 war ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr für die beiden Partnerprojekte unter dem Dach von KI.SH. Der KI-Transfer-Hub und das KI-Anwendungszentrum haben gemeinsam mit rund 1.900 angesprochenen Unternehmensvertreter:innen und 19 Prototypen den KI-Wissenstransfer in Schleswig-Holstein gestaltet. KI.SH bündelt als Teil der KI-Landesstrategie die Expertise von sechs Hochschulen und der WTSH GmbH, um Unternehmen und öffentliche Einrichtungen unabhängig und bürokratiearm sowohl grundlegend zu informieren als auch von der Projektidee über erste Prototypen bis hin zur Umsetzung zu unterstützen.







Vorwort Dirk Schrödter
Die Bilanz von KI.SH kann sich sehen lassen. Das seit 2020 vom Land geförderte und stetig wachsende Ökosystem der Künstlichen Intelligenz unterstützt im Sinne unserer KI-Landesstrategie durch gegenseitige Vernetzung Innovationen und macht KI-Potenziale sichtbar. KI.SH kommt dabei eine zentrale Rolle zu, durch Wissens- und Technologietransfer insbesondere den zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen im Land den Zugang zu KI-Anwendungen zu erleichtern. Die Fachleute aus dem KI-Transfer-Hub und KI-Anwendungszentrum bieten ihnen eine umfassende Unterstützung - von KI-Workshops bis hin zur Förderbegleitung.
Ein wertvoller Beitrag, der die Kompetenz in Unternehmen, aber auch den Digitalstandort Schleswig-Holstein insgesamt stärkt. Denn die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes entscheidet sich daran, wie gut wir KI-Technologien in den Geschäftsfeldern unserer Unternehmen nutzbar machen.
Das Interesse an KI ist groß, und KI.SH trägt maßgeblich dazu bei, dass Wertschöpfung im Land entsteht.

Dirk Schrödter, Digitalisierungsminister und Chef der Staatskanzlei.

Guido Wendt, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein
Vorwort Guido Wendt
Künstliche Intelligenz ist kein Hobby, sondern ein Schlüssel für die Zukunft. Wenn Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam handeln, entsteht Innovation mit echtem Nutzen. KI.SH zeigt, wie Wissen aus den Hochschulen in Unternehmen wirkt, wie aus Ideen Anwendungen werden und wie nachhaltiges Handeln technologischen Fortschritt prägt.
KI ist ein Werkzeug, um Schleswig-Holstein als verantwortungsvollen Innovationsstandort zu stärken – mit Mut, Vernetzung und Tatkraft.
KI.SH 2025 in Zahlen
Stimmen aus der Praxis
KI.SH ist ein vom Land gefördertes Projekt, bei dem richtig viel konkreter Mehrwert für die Unternehmen entsteht.
Im Namen des Teams bedanke ich mich bei KI.SH. Die Kooperation war sehr angenehm und produktiv. Nach dem Erzielen vielversprechender Ergebnisse würden wir die Zusammenarbeit mit dem Ziel der Prototypenentwicklung gerne fortführen.
Ich fand die Zusammenarbeit mit KI.SH wirklich super. Wir hatten regelmäßige Austauschtermine, die aufgrund der Datenkomplexität und -menge für beide Seiten gut waren. Es wäre toll, wenn die KI.SH-Lösung so implementiert werden kann, dass es automatisiert läuft.
Wir fanden es sehr angenehm, wie die Zusammenarbeit mit KI.SH funktioniert hat. Das große Team hat zielführend zusammengearbeitet und sich immer auf das große Ganze fokussiert. Wir finden es großartig, wie weit wir gekommen sind und würden gerne noch weiter mit KI.SH zusammenarbeiten.
Unsere Projekte 2025 in der Übersicht
Von der Softwareentwicklung über die Erneuerbaren Energien bis zur öffentlichen Verwaltung: Die Machbarkeitsstudien von KI.SH zeigen, wie vielfältig Künstliche Intelligenz in Schleswig-Holstein bereits zum Einsatz kommt. Im Jahr 2025 hat KI.SH gemeinsam mit zehn Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung untersucht, wie KI konkrete Arbeitsprozesse verbessern kann – ob in der Pflanzenzüchtung, der medizinischen Bewegungsanalyse, dem Betrieb von Solar- und Windkraftanlagen oder im Kundenservice. Die folgenden Projekte geben Einblick in die Bandbreite der Fragestellungen und die erzielten Ergebnisse.
Umgesetzte Projekte 2025
Fazit zu den Projekten
Über alle Projekte hinweg wird ein gemeinsames Muster sichtbar: KI entfaltet dort den größten Mehrwert, wo zeitintensive Routineaufgaben – das Zählen von Nematoden, die Auswertung von CT-Scans, die Prüfung von Haushaltsdaten – automatisiert und damit beschleunigt werden können. Gleichzeitig zeigen Projekte wie das Mängelmanagement bei Manke Bau, dass der Erfolg von KI maßgeblich von der Qualität und Konsistenz der zugrunde liegenden Daten abhängt. Die Machbarkeitsstudien liefern damit nicht nur technische Prototypen, sondern auch wertvolle Erkenntnisse darüber, welche organisatorischen Voraussetzungen Unternehmen schaffen müssen, um KI wirksam einzusetzen.
Veranstaltungshighlight: 6. KI-Landeskonferenz
Weitere Videos aus 2025
Ausblick: KI.SH in 2026
2025 hat gezeigt: Der Schritt von der Idee zum funktionierenden KI-Prototyp ist kürzer, als viele Unternehmen erwarten. In 265 Erstgesprächen und 19 Machbarkeitsstudien hat KI.SH gemeinsam mit Partnern aus dem ganzen Land bewiesen, dass Künstliche Intelligenz branchenübergreifend konkreten Nutzen stiften kann, von der Beschleunigung biologischer Analysen um den Faktor 15 bis zur teilautomatisierten Prüfung des Landeshaushalts.
Auch 2026 unterstützt KI.SH Unternehmen, Hochschulen und öffentliche Einrichtungen in Schleswig-Holstein dabei, KI-Potenziale zu erkennen und umzusetzen. Nutzen Sie dazu unser Angebot vom ersten Orientierungsgespräch über Use-Case-Workshops bis hin zur Machbarkeitsstudie.
Sie möchten herausfinden, ob KI auch in Ihrem Unternehmen einen Unterschied machen kann? Dann sprechen Sie uns an.
KI.SH live erleben
Sie möchten sich persönlich über die Arbeit von KI.SH informieren, sich mit Expert:innen austauschen oder von den Erfahrungen anderer Unternehmen lernen? In unseren Veranstaltungen – von praxisnahen Workshops über Netzwerktreffen bis zur jährlichen KI-Landeskonferenz – bieten wir regelmäßig Gelegenheit dazu.
